Sandra Hempel Quartett

Städtisches Museum Braunschweig

Sandra Hempel, Gitarre; Gabriel Coburger, Saxophon;
Paul Imm, Bass; Philipp Bernhardt, Schlagzeug

Die Idee für dieses neu ins Leben gerufene Projekt der Hamburger
Gitarristin Sandra Hempel entstand eigentlich in New York: dort
verbrachte sie – mit der Unterstützung eines Stipendiums vom DAAD –
die letzten 2 Jahre und traf unabhängig voneinander auf Gabriel
Coburger (den sie noch aus gemeinsamen Hamburger Bands kannte) und
Philipp Bernhardt.
In den unterschiedlichsten musikalischen Kombinationen trafen sie
sich zum „Jammen“ – allerdings nie in dieser Konstellation zu dritt.
Mittlerweile leben alle drei wieder in Deutschland (Hamburg/Berlin)
und einem gemeinsamen Projekt stand nichts mehr im Wege.
Als Bassist konnte der Amerikaner Paul Imm (aus Lancaster/PA)
gewonnen werden, der seit rund 12 Jahren in Deutschland lebt. Er
spielte u.a. mit Dizzy Gillespie, Jim Pepper, James Moody, Eddie
Harris und Tom Harrell und gehörte zur regulären Live-Band von Lee
Konitz.

Gabriel Coburger (Saxophon), geboren in Hamburg, studierte an der
Hochschule für Musik und Theater Hamburg und – unterstützt vom DAAD –
1993-94 an der renommierten New School in New York City, wo er mit
Unterbrechungen bis 2001 lebte und als Musiker arbeitete. Er spielte
u.a. mit Rigmor Gustafsson, dem Bujazzo (Bundesjazzorchester), der
NDR-Bigband und in eigenen Projekten.

Philipp Bernhardt (Schlagzeug) aus Braunschweig, studierte an der
Essener Folkwang Hochschule und – mit Hilfe eines Stipendiums der
Stiftung Kunst und Kultur NRW – am City College of New York
(1998-2001). Sein Studium schloss er 2001 mit dem Master’s Degree in
Jazzperformance ab und lebte bis Sommer 2003 in NY. Hier spielte er u.a.
mit Ron Carter.

Sandra Hempel wurde in Pinneberg bei Hamburg geboren, studierte an
der Hochschule für Musik und Theater Hamburg, am Amsterdamer
Konservatorium und von 2001-2003 am Queens College in NYC (mit
Unterstützung eines DAAD-Stipendiums). Im Sommer 2003 schloss sie ihr
Studium mit dem Master’s Degree ab und lebt seitdem in Hamburg.
Bereits 2001 gewann sie beim „Sisters in Jazz“-Wettbewerb der IAJE
(International Association of Jazz Educators), spielte beim Mary Lou
Williams Festival in Washington D.C. und auf mehreren europäischen
Jazzfestivals. 2002 erhielt sie den Louis Armstrong Award der
amerikanischen ASCAP Foundation.

Das Repertoire der Band besteht zum Großteil aus Eigenkompositionen,
als auch aus selten zu Gehör gebrachten Standards im bandeigenen
musikalischen Gewand.
Im Zentrum steht dabei das dynamisch-transparente Zusammenspiel der
Musiker im Stil des Modern Jazz, der nach allen Seiten hin offen ist.

Mit freundlicher Unterstützung:
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