Gropper/Graupe/Lillinger

Roter Saal im Schloss, Schlossplatz 1, 38100 Braunschweig

Philipp Gropper – Saxofon
Ronny Graupe – Gitarre
Christian Lillinger – Schlagzeug

Gropper/Graupe/LillingerJunge Jazz-Wilde, die arglose Konzertbesucher verprellen wollen, das sind Gropper/Graupe/Lillinger (GGL) nicht. Keine „Hyperactive Kids“ mehr, wie sie sich eine zeitlang nannten. Aber eine satt-routinierte, altersweise Truppe auch nicht. Vielmehr ein vitaler Organismus dessen Eigenleben sich im nun schon 14. Jahr seines Existierens wie ein unverhoffter Glücksfall auf das Publikum überträgt. Das passiert unmittelbar, weil diese simultanen, kollaborativen, ebenso freien wie disziplinierten Klanggespinste einen Nerv treffen und aus vorbeschrifteten Schubladen springen. Immanente Voraussetzung ist die inhaltliche Auseinandersetzung mit dem, was da ist: Spielarten von Jazz, Neuer Musik, Elektronik, Noise, progressivem Rock.

Saxofonist Philipp Gropper, Gitarrist Ronny Graupe und Schlagzeuger Christian Lillinger haben jedoch die Elemente nicht verinnerlicht, um sie zu reproduzieren, sondern um daraus ihres zu destillieren. All die Wurzeln werden daraufhin befragt, warum sie einmal solche Dringlichkeit entwickeln konnten, um dann in eine Gegenwart gezoomt zu werden, wo sie sich dem Spirit des Jetzt zuordnen. Sehr formbewusst, individuell statt als Reproduktion, fiebrig statt linear, frei, dynamisch und konspirativ spiegeln die drei musikalisch das Leben der Metropolen der Gegenwart, setzen sich ihnen aus und bewegen sich Haken schlagend durch ihre Labyrinthe, offensiv und druckvoll. Musik von unbedingter Relevanz entsteht so, die sich immer mehr ihrer über weite Strecken auskomponierten Mittel bewusst ist.

Gropper/Graupe/Lillinger zählen zu den derzeit angesagtesten, in zahllosen Projekten mitmischenden jungen Musikern, die die Grenzen des Jazz weit zu öffnen beabsichtigen. Absolut zeitgenössisch, garantiert überraschend.

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Karten:
- Musikalienhandlung Bartels, Braunschweig, Schlosspassage 1, Tel.: 0531 / 125712
- Touristinfo Braunschweig, Kleine Burg 14, Tel.: 0531 / 470-2040
- Konzertkasse Braunschweig, Schloss-Arkaden & Schild 1a, Tel.: 0531 / 16606
- Online über eventim
- Abendkasse
- und weitere ...

Eintritt: Abendkasse 20 € / 18 € (ermäßigt) / 10 € (SchülerInnen/StudentInnen)

Mit freundlicher Unterstützung:
GOD Gesellschaft für Organisation und Datenverarbeitung mbH
Kulturinstitut der Stadt Braunschweig

Karolina Strassmayer & Drori Mondlak KLARO!

Roter Saal im Schloss, Schlossplatz 1, 38100 Braunschweig

Karolina Strassmayer – Altsaxophon
Stefan Bauer – Vibraphon
Josh Ginsburg – Bass
Drori Mondlak – Schlagzeug

Beitragsbild„Of Mystery and Beauty“ ist der Titel des aktuellen Albums der Altsaxophonistin Karolina Strassmeyer und des Schlagzeugers Drori Mondlak, das sie mit ihrem Quartett KLARO! in Braunschweig vorstellen. Tatsächlich sind die Eigenkompositionen oft getragen von geheimnisvoller Stimmung und Schönheit des Klangs. Wer jetzt an seichten Jazz für Menschen denkt, die keinen Jazz mögen, liegt ganz falsch. Die lyrisch angelegten Stücke swingen mächtig und entwickeln eine mitreißende Dynamik. Karolina Strassmeyer ist eine zupackende, in der harten Szene von New York geschulte Musikerin, die über ein breites Ausdrucksspektrum verfügt. Mitunter erinnert ihr Ton an den großen Hardbopper Jackie McLean. Sie spielte unter anderem mit solchen Weltstars des Jazz wie McCoy Tyner, Joe Zawinul, Joe Lovano, Chris Potter oder John Scofield. Mehrmals wurde sie in den USA unter die fünf besten Altsaxophonisten des Jahres gewählt. Sie ist festes Mitglied der bedeutenden WDR Bigband.
Aus New York stammt Drori Mondlak, der seit den 80er Jahren mit zahllosen namhaften Jazzgrößen wie Frank Foster, Joe Williams, Chris Potter, Ernestine Anderson, Lee Konitz, Sonny Fortune, Barbara Dennerlein, David Friedman, Lynne Arriale und Nicolas Simion spielte. Seine Einflüsse am Drumset gehen unmittelbar zurück auf die großen Schlagzeuger Joe Morello, Shelly Manne und Roy Haynes, mit denen er von Kritikern immer wieder verglichen wird. Drori Mondlak ist ein virtuoser, traditionsbewusster, moderner Jazzmusiker.
Komplettiert wird die Band durch Stefan Bauer, der seit vielen Jahren sowohl in Europa als auch in den USA im modernen Jazz ein gefragter Vibraphonist ist, und den Bassisten Josh Ginsburg aus Booklyn, der unter anderem mit Kurt Rosenwinkel und Jeremy Pelt tourte.
Also: „Alles Klaro, Karo!“. Das Publikum darf sich auf ein abwechslungsreiches Konzert mit anregendem, swingendem Jazz freuen.

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Karten:
- Musikalienhandlung Bartels, Braunschweig, Schlosspassage 1, Tel.: 0531 / 125712
- Touristinfo Braunschweig, Kleine Burg 14, Tel.: 0531 / 470-2040
- Konzertkasse Braunschweig, Schloss-Arkaden & Schild 1a, Tel.: 0531 / 16606
- Online über eventim
- Abendkasse
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Eintritt: Abendkasse 20 € / 18 € (ermäßigt) / 10 € (SchülerInnen/StudentInnen)

Mit freundlicher Unterstützung:
Braunschweigische Sparkassenstiftung
Kulturinstitut der Stadt Braunschweig

NDR-Bigband
feat. Alon Yavnai und Joca Perpignan

LOT-Theater, Kaffeetwete 4a, 38100 Braunschweig

NDR Bigband
Alon Yavnai – Piano, Gesang, Arr.
Joca Perpignan – Percussion, Gesang
Mark Walker – Schlagzeug
Leitung – Geir Lysne

NDR BigbandDie NDR Bigband lässt sich immer wieder mit Leidenschaft auf neue musikalische Projekte ein, diesmal mit „Alon und Joca“. Die Geschichte dieses Duos begann vor zwanzig Jahren. Damals war der Perkussionist Joca Perpignan gerade in Boston eingetroffen, wo er am renommierten Berklee College Jazz studieren wollte. Und weil er aus Rio de Janeiro gekommen war, erzählte man ihm von „diesem guten Latin-Pianisten“, der im Wallace’s auftrete. Am Abend besuchte er den kleinen Club. „So habe ich Alon getroffen“, erzählt der gebürtige Brasilianer Joca heute. „Und die Chemie stimmte vom ersten Takt an.“

Alon Yavnai hatte als junger Mann in Costa Rica gelebt und spielte mit dem kubanischen Saxofonisten Paquito D’Rivera preisgekrönte Alben ein. „Er hat diesen starken südamerikanischen Akzent“, freut sich Joca. „Wenn wir zusammen spielen, dann klingt er wie ein Brasilianer.“ Und so verloren sie sich auch nicht aus den Augen, als Alon nach dem Studium in New York mit Kollegen wie Freddie Hubbard und Ravi Coltrane in der Szene Fuß fasste.

Joca zog derweil in die Nähe seiner Eltern nach Tel Aviv und gründete dort eine eigene Gruppe. Wann immer sich eine Gelegenheit ergab, trafen sich die beiden zu Konzerten rund um den Globus, als Duo oder auch mit Gästen wie Dave Liebman.

Die NDR Bigband nimmt Klänge aus der ganzen Welt auf: aus Südamerika, Afrika und aus dem Nahen Osten. Musik kenne keine Grenzen, sagt Alon Yavnai. „Sie kennt verschiedene ästhetische Regeln, die wir Musiker lernen. Aber wir denken ja nicht: Heute spiele ich etwas Latin Jazz und dann was von Bach. Kreative Musik ist immer eine Mischung.“

Die NDR Bigband, mit der Alon und Joca jetzt diesen Mix erweitern, gibt ein gutes Beispiel für die kreative Vielseitigkeit, die Alon meint: „Diese Musiker sind offen für jede Art von Musik. Sie spielen jede Woche etwas völlig Neues. Und das spielen sie authentisch: mit all den Erfahrungen, die sie gemacht haben.“

Die NDR Bigband ist seit Jahren regelmäßiger Gast der Jazzinitiative.

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Karten:
- Musikalienhandlung Bartels, Braunschweig, Schlosspassage 1, Tel.: 0531 / 125712
- Touristinfo Braunschweig, Kleine Burg 14, Tel.: 0531 / 470-2040
- Konzertkasse Braunschweig, Schloss-Arkaden & Schild 1a, Tel.: 0531 / 16606
- Online über eventim
- Abendkasse
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Eintritt: Abendkasse 25 € / 22 € (ermäßigt) / 10 € (SchülerInnen/StudentInnen)

Mit freundlicher Unterstützung:
Kulturinstitut der Stadt Braunschweig

Bildrechte NDR Bigband: Sybille Zettler

Jacky Terrasson – Trio

Roter Saal im Schloss, Schlossplatz 1, 38100 Braunschweig

Jacky Terrasson – Piano
Thomas Bramerie – Bass
Lukmil Perez – Schlagzeug

BeitragsbildJacky Terrasson, so die französische Wochenzeitschrift Telerama, sei ein „Pianist des Glücks“. Mit seiner Improvisationslust, Lebensfreude und Spontanität gelingt es diesem außerordentlichen Pianisten, sein Publikum Mal um Mal aufs Neue zu begeistern.

Jacques-Laurent Terrasson wurde 1965 als Sohn einer Afro-Amerikanerin und eines Franzosen in Berlin geboren. Er wuchs in Paris auf. 1993 gewann Jacky den renommierten Thelonious-Monk-Wettbewerb als talentiertester Jazz-Pianist des Jahres, anschließend ging er mit Betty Carter auf Tournee. Er entschloss sich, nach New York zu ziehen, wo er noch heute lebt. Genau ein Jahr nach seinem Triumph beim Thelonious-Monk-Wettbewerb wurde Jacky Terrasson vom New York Times – Magazin zu einem der „30 Künstler, die das Potenzial haben, die amerikanische Kultur in den nächsten 30 Jahren zu verändern“ gewählt.

Er erhielt einen Vertrag beim legendären US-Plattenlabel Blue Note. Seine drei ersten Aufnahmen für Blue Note in Trio-Formation waren „Jacky Terrasson“, „Reach“ und „Alive“. Es folgten diverse Platten mit Cassandra Wilson, Michael Brecker, Charles Aznavour oder Jimmy Scott, für den er die Musik des Albums „Heaven“ arrangierte. Witz, Raffinesse und Fantasie sind Begriffe, die im Zusammenhang mit Jacky Terrasson immer wieder auftauchen. Offen für die verschiedenen Strömungen des modernen Jazz geht Terrasson seither seinen Weg und erarbeitete sich einen individuellen Stil: subtil, basierend auf brillanter Technik, mit hoher Dynamik und einer scheinbar unerschöpflichen Kreativität.

Das Gespür für Nuancen und dramaturgische Entwicklungen zeichnet auch Jacky Terrassons aktuelles Trio mit dem profilierten Bassisten Thomas Bramerie aus Frankreich und dem kubanischen Schlagzeuger Lukmil Perez aus. Die drei Musiker beherrschen ein Gestaltungsmittel, das seinen Reiz aus dem Überraschungseffekt bezieht: plötzliche oder langsame Veränderungen des Tempos, das Spiel mit der Zeit.

Der „Rough Guide Jazz“ bemerkt über Terrasson: „Seine Auftritte können sehr lustig sein.“ Freuen wir uns auf einen Abend mit dem Trio eines großen internationalen Stars des aktuellen Jazz, auf viel Groove, Swing und Leidenschaft.

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Karten:
- Musikalienhandlung Bartels, Braunschweig, Schlosspassage 1, Tel.: 0531 / 125712
- Touristinfo Braunschweig, Kleine Burg 14, Tel.: 0531 / 470-2040
- Konzertkasse Braunschweig, Schloss-Arkaden & Schild 1a, Tel.: 0531 / 16606
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Eintritt: Abendkasse 20 € / 18 € (ermäßigt) / 10 € (SchülerInnen)

Mit freundlicher Unterstützung:
Hoffmann Maschinen- und Apparatebau GmbH
Kulturinstitut der Stadt Braunschweig