Masha Bijlsma & Bones

Lindenhof „DaPaolo“, Kasernenstraße 20, Braunschweig

Masha Bijlsma: vocals
Bart van Lier: trombone, bass trumpet
Adrian Mears: trombone
Rob van den Broeck: piano
Henk de Ligt: double bass
Dries Bijlsma: drums

Als Masha Bijlsma mit ihren „Bones“ vor fünf Jahren schon einmal bei uns war, schrieb die Braunschweiger Zeitung in ihrer Rezension begeistert von ihrer außergewöhnlichen Sangeskunst, mit der sie ihre Stimme perfekt als sechstes Instrument in Szene setze, und davon, dass sie mal heiser wie das Saxofon schnurre und sich mal röhend wie die Posaune erhebe.
Auf ihr Saxofonschnurren müssen wir diesmal verzichten, denn sie hat neben ihrem Trio, mit dem sie schon immer spielt, zwei Posaunen mitgebracht: Bart van Lier, Hollands geliebten und gefeierten Posaunisten, der sich einen ganz großen Namen als Mitglied der Peter Herbolzheimer Band und der Slide Hampton Trombone Group gemacht hat. Was er auch spielt, mit seinen spannungsgeladenen Soloeinlagen von höchster Virtuosität bewegt er sein Publikum immer wieder zu spontanen Beifallsstürmen. Der andere Posaunist ist Adrian Mears, der aus Australien stammt und sich inzwischen in Süddeutschland niedergelassen hat. Er hat schnell den Anschluss an die deutsche und europäische Jazzszene gefunden und sich zu einer ihrer starken Stimmen entwickelt, nachdem er u.a. auch mit Kenny Wheeler und dem Bob Brookmeyer New Art Orchestra gespielt hat.
Zu Masha Bijlsmas exzellent eingespieltem Trio gehören Rob van den Broeck am Klavier – er ist Mitglied des European Jazz Ensemble -, Henk de Ligt am Kontrabass und Dries Bijlsma, ihr Vater, am Schlagzeug.

Mashas großer Atout ist die enorme Wandlungsfähigkeit, der Klangfarbenreichtum und der außergewöhnliche Tonumfang ihrer Stimme, ihr großes Stil- und Ausdrucksspektrum, bluesige Farbe und Sinnlichkeit. So singt sie Kompositionen von so grundverschiedenen Musikern wie Thelonious Monk, Fats Waller, Charlie Haden, Tony Lakatos, Jasper van’t Hof und Kate Bush und zeigt dabei, wie kreativ und progressiv man Klassiker des Jazz interpretieren kann. Daneben singt sie aber auch eigene Kompositionen, deren lyrische Texte sie oft selber geschrieben hat.

Wir können uns wieder auf einen abwechslungsreichen und mitreißenden Abend freuen.

Karten:
– Musikalienhandlung Bartels, Braunschweig, Schlosspassage, Tel.: 0531 / 125712
– Tourist-Büro Braunschweig (Am Dom), Tel.: 0531 / 470-2040
– Konzertkasse, Braunschweig, Schild 10, Tel.: 0531 / 16606
– Online über eventim
– Abendkasse
– und weitere …

» Weitere Informationen

Eintritt: Abendkasse 17 € / 15 € (ermäßigt) / 7 € (SchülerInnen)

Mit freundlicher Unterstützung:
Kulturinstitut der Stadt Braunschweig
Radio Okerwelle